Küche

Gute Zutaten
brauchen wenig Hilfe.

Wir haben lange versucht, komplizierter zu kochen. Dann haben wir aufgehört und es wurde besser.

Sitzbank mit gedeckten Tischen entlang der Wand
Die Sitzbank entlang der Nordwand – seit 1998 unverändert.

1998

Marta Vermiglio übernahm eine Weinstube mit zwölf Plätzen und einer Küche, die kaum diesen Namen verdiente. Sie kochte, was sie von ihrer Grossmutter kannte, und schrieb die Karte jeden Tag neu an eine Tafel.

Heute führen ihre Tochter und ihr Schwiegersohn das Haus. Die Tafel gibt es noch – sie hängt jetzt neben dem Pass und trägt das Tagesgericht.

Die Karte

Vier Wechsel im Jahr, jeweils zum Saisonstart. Zwei Gerichte bleiben immer: das Ragù und das Tiramisù. Beide, weil Gäste sonst nicht mehr wiederkommen würden.

Koch beim Anrichten eines Tellers
Anrichten am Pass, kurz vor dem ersten Service.

Handwerk

Teigwaren entstehen morgens zwischen sieben und zehn. Ragù kocht zwölf Stunden. Focaccia geht über Nacht. Nichts davon ist besonders raffiniert – es braucht nur jemanden, der da ist.

Am Grill arbeiten wir ausschliesslich mit Holzkohle. Gas wäre einfacher. Es schmeckt aber nicht gleich.

Bartresen mit Flaschenregal und Pflanzen
Die Bar mit der offenen Weinauswahl.

Wein

Rund neunzig Positionen, davon vierzig aus Italien und der Rest aus der Schweiz und Frankreich. Zwölf Weine sind offen – wir öffnen lieber eine gute Flasche für zwei Gläser, als eine schlechte für zehn.

Wer nicht weiss, was passt: fragen. Dafür sind wir da, und es kostet nichts.

Am besten
probieren Sie es.

Tisch reservieren