Geschäftsfahrzeug: wann sich der Privatanteil lohnt
Wer ein Fahrzeug im Geschäftsvermögen hält, rechnet einen Privatanteil ab. Ob das günstiger ist als die private Anschaffung, hängt an drei Grössen: Anschaffungspreis, Fahrleistung und Lohnhöhe.
Der Privatanteil wird pauschal pro Monat auf dem Kaufpreis ohne Mehrwertsteuer abgerechnet und erscheint im Lohnausweis. Damit steigt das steuerbare Einkommen, während das Unternehmen Abschreibung, Versicherung und Unterhalt trägt.
Die Rechnung kippt, sobald der Geschäftsanteil unter rund einem Drittel der Fahrleistung liegt. Wir empfehlen deshalb, im ersten Jahr ein Bordbuch zu führen – nicht für die Behörde, sondern für die eigene Entscheidung im zweiten Jahr.